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Carina's Logbuch

Juli 2016

Sardinen - Albatrosse - Stierkämpfe und Hortensien

- auf den Azoreninseln - Sao Jorge - Gracioasa - Terceira - Santa Maria

 

Azoren-Insel Sao Jorge

 

Die kleinste Marina

Die Marina in Velas auf der Insel Sao Jorge ist die kleinste Marina in der ich je gewesen bin und sie hat den nettesten Hafenmeister der mir je begegnet ist. Und sie hat eigentlich nur Platz für kleine Schiffe, also unter 40 Fusss. Schiffe über 40 Fuss können nur an den Enden der ersten beiden Stege oder am langen Steg ins Päckchen gehen oder an der Mauer an der Tankstelle anlegen. Die Pontoons liegen so dicht beieinander dass ich sogar mit der kleinen Carina ganz schön manövrieren muss um an meinem Platz zu kommen. Wenn alle Plätze belegt sind kann man nur noch raus indem man sich mit Hilfe der anderen mit Leinen verholt und ins freie Wasser zieht. Aber helfende Hände findet man hier immer.

 Dieser Hafenmeister, namens Jose, ist überaus hilfsbereit, immer zur Stelle und selbstlos auf das Wohl seiner Gäste bedacht. Ich frag ihn ob wir den Hafen räumen müssen wenn die Fajal-Velas-Race am Wochenende herkommt. Er antwortet mit einem empörten NEIN – MEINE Leute bleiben, sollen die von der Race doch sehen wo sie Platz haben. Er ist stets mit Rat und Tat zur Stelle und als ich meine Marinagebühren bezahlen will (wie überall auf den Azoren kostet es 9,90 € pro Nacht), weil ich auf den Ankerplatz vor der Marina wechsle, meint er ich sollte an einem anderen Tag bezahlen da er mir nicht rausgeben kann. Soviel Vertrauen, soviel Rücksicht! Das sind wir gar nicht gewohnt.
Eigentlich ist es auf allen Azoreninseln üblich dass man auch am Ankerplatz eine Gebühr bezahlt, aber Jose meint der Ankerplatz sei doch nicht so geschützt da kann er doch nichts dafür verlangen. Wir sollen es halt nur seinem Boss dem Hafenmeister von Horta nicht verraten. (Velas hatte den besten und geschütztesten Ankerplatz auf dem wir je waren) Die Karte für das Gate um in die Marina und zu den exzellenten Duschen und zur Waschmaschine zukommen kann ich behalten und die von der Crew soll ich ruhig Jim geben, der bereits da draußen vor Anker liegt.
Die Duschen und Waschmaschinen muss man überall auf den Azoren extra bezahlen. Aber erst im nachhinein. Wir sollen uns merken wie viele Duschen und wie viele Waschmaschinen und Trockner wir hatten und wenn wir abreisen bezahlen. Für die Waschmaschine braucht man hier keine Tokens. Einfach einschalten und los. Waschpulver steht für alle kostenfrei bereit.

 

Aua Aua äähh – die Gelbschnabelsturmtaucher

Die Marina selbst liegt unterhalb einer Steilküste in der die seltenen, geschützten Gelbschnabelsturmtaucher nisten die fast ausschließlich auf den Azoreninsel noch anzutreffen sind. Es handelt sich dabei um eine Gattung der Albatrosse und wenn sie aus dem Wasser starten laufen sie mit ihren Füssen die ersten Meter übers Wasser. Das sieht lustig aus. Diese Vögel verbringen den Tag auf dem Meer und wenn sie nach Sonnenuntergang zurückkehren um die brütenden Partner abzulösen machen sie einen Heidenlärm. Sie rufen „Aua Aua Ähh“ und das die ganze Nacht. Man möchte meinen das sei nervig aber so oft ich es höre muss ich einfach nur lachen, so komisch klingt ihr Ruf - „Aua aua – ähh“. Schaut doch mal bei Youtube rein, da könnt ihr sie hören.

 

Alles Käse? Motorroller, Nebel und Fajas

Heute wollen Jim und ich eine Inseltour machen und dazu haben wir uns einen Roller gemietet. Damit düsen wir nun über die Insel.

 Das erste Ziel (und für Jim das Wichtigste) ist die Käsefabrik die nur 2 km außerhalb von Velas liegt. Der Käse von Sao Jorge ist besonders gut und würzig und weit über die Insel hinaus bekannt und beliebt. Er ist in etwa vergleichbar mit unseren Bergkäsen. Die gesamte Milch die auf der Insel gemolken wird, wird zu Käse verarbeitet so dass man Trinkmilch von der Insel Terceira herbeischaffen muss.
Die Führung durch die Fabrik sparen wir uns, denn ich als ehemalige nebenberufliche Käse-Feinkost-Verkäuferin weiß ohnehin Bescheid und Jim ist mehr am Käseverzehr als an der Herstellung interessiert. So probieren wir uns bestimmt eine halbe Stunde lang durch alle Reifegrade der vorhandenen Käsesorten und verlassen die Fabrik schwer beladen mit einigen Kilo Käse, Vorrat für viele Wochen.

Dann setzen wir unsere Tour über die Insel fort. Sao Jorge ist eine langgestreckte schmale bergige Insel, deren Bergrücken wie ein Dinosaurier aus dem Meer ragt. Wie alle Azoreninseln ist sie grün. Sao Jorge aber ist besonders grün, teilweise bewaldet und überall wachsen Farne zwischen riesigen Hortensienbüschen und wilden Rosen die die Felder und Straßenränder säumen. Leider liegen die hohen Berge über die die Strasse führt wie meistens in dichte Wolken gehüllt und wir fahren durch eine nieselige Nebelwand die leider die herrlichen Farben verschluckt. Trotzdem ist es wunderschön hier oben.

 Wie alle Azoreninseln ist auch Sao Jorge vulkanisch, aber das Besondere an Sao Jorge sind die Fajas. Sao Jorge hat rundherum extrem steile Küste aber an einigen Stellen hat der Vulkan flache Ebenen, die ins Meer ragen, hinterlassen, die sogenannten Fajas, der einzige Platz wo Landwirtschaft möglich war. Alles andere ist zu steil und bestenfalls als Kuhweide geeignet.
In diesen Fajas liegen kleine Dörfer die aber heute alle verlassen sind denn der Zugang ist zu steil und mühselig. Einige der verlassenen Häuser werden als private Ferienhäuser genutzt. In so eine Faja blicken wir gerade hinunter und sind uns nicht ganz sicher ob unser Roller es schaffen wird uns die steile abschüssige Piste auch wieder hinaufzutragen oder ob WIR den Roller tragen müssen. Wir wagen es trotzdem und fahren hinunter.

 Das wird mit einer wunderschönen Felsenbucht belohnt in der sich der einzige, winzige Hafen der Nordküste befindet. Hier wurde Handel getrieben mit Graciosa. Der auf der nördlich gelegenen Insel Graciosa angebaute Wein wurde hier entladen und gegen Wasser getauscht, das auf Sao Jorge reichlich, aber auf Graciosa immer knapp ist. An der steilen felsigen Küste haben die Felsen Naturschwimmbecken mit glasklarem Wasser gebildet in denen man geschützt vor Wind und Wellen herrlich baden kann. Ein Ort der Ruhe und Stille! Und hier ist grad mal nicht nebelig.

 

Wie mein Feind, der Außenborder, zum Freund wurde

Wer meine Reise bisher verfolgt hat kennt ja alle meine Kampfgeschichten mit meinen Außenbordern. Seit Jahren kämpfe ich bei jedem Start und plage mich sie zum Laufen zu bringen. Ich sitze manchmal 10 Minuten und länger und ziehe bis mir alles weht tut und das verd… Ding will nicht anspringen. Viele mitleidige Augen waren schon auf mich gerichtet und alle helfenden Hände zogen ein oder zwei mal und das Ding sprang an. Das war das aller Frustrierendste.
Auch auf den Azoren hatte ich so meine Probleme, darum war Florian der Dingi-Mann solange er an Bord war, oder Jim holte mich mit seinem Dingi ab. Ab und zu muss ich aber doch selbst fahren. So zum Beispiel in Horta, zum Wasser holen um den Frischwassertank wieder aufzufüllen. Dazu fuhr ich jedes Mal in die Marina und ließ den Motor einfach laufen bis ich alle Kanister an der Zapfstelle gefüllt hatte. Ein andermal musste ich zur Tankstelle um einen Dieselkanister aufzufüllen. Da kann ich den Motor natürlich nicht laufen lassen. Also Motor aus, dem Tankwart den leeren Kanister gereicht, vollen Kanister zurückbekommen und nun wieder den Außenborder starten. Natürlich startet er nicht. Verzweifelt zieh und zieh ich aber nichts passiert. Der Tankwart schaut mich mitleidig und hilflos an denn er kann nicht zu mir runterklettern. Nach beinahe 10 Minuten verzweifelten erfolglosen Versuchen kommt zufällig Jim mit dem Beiboot aus der Marina, sieht mich verzweifelt kämpfen, hält an, langt rüber, zieht ein mal - und das Ding springt an. Das war soo peinlich, aber ich war auch so froh dass er nun wieder lief und der Tankwart war auch froh.
Nun inzwischen in Velas am Ankerplatz und ohne Crew benütze ich das Beiboot (Dingi) täglich mehrfach und immer wieder kämpfe ich ihn zu starten bis zu dem Tag an dem mir Jim sagt was ich falsch mache. Ich ziehe das Startschnürl einfach nicht weit genug heraus. Bevor es soweit kommt dass es starten könnte hör ich schon wieder auf zu ziehen. Also setze ich mich weiter zurück, zieh einmal ganz lang und …er springt sofort an. Ha! und so geht das seitdem: 1 oder 2 x ziehen und er springt an. Seitdem sind wir (der Honda Außenborder und ich) die besten Freunde. Oh Mann, hätte mir das nicht schon längst jemand sagen können?

Während Jim mit mehr Abstand zur Küste ankert kommen ihm oft die großen Schiffe beängstigend nahe, und mir, näher an der Steilküste ankernd, kommen die Unterwasserfelsen oft beängstigend nahe.


Festa do Sao Jao - Sardinen für alle!

Was denn die Bühnen in der Stadt zu bedeuten hätten, frage ich den Hafenmeister. Heute gibt es Sardinen für alle erklärt der Hafenmeister, das sollten wir uns nicht entgehen lassen, und er müsse sich jetzt beeilen um dies auch den anderen Schiffen im Hafen mitzuteilen, um das schöne Fest nicht zu verpassen.
In Velas ist eine der Strassen heute festlich geschmückt mit Girlanden und Bühnen sind aufgebaut. Am Abend wird eine ellenlange bestimmt 100 m lange Tafel in die Mitte der Strasse gestellt. Groß und Klein tümmelt sich in der schmalen Strasse, Musik spielt, Kinder hüpfen fröhlich über ein Lagerfeuer. An der langen Tafel stehen Menschen und speisen, andere sitzen auf den entlang der Hausmauern aufgestellten Bänke dicht beieinander.

Wir haben heute extra das Abendessen an Bord ausfallen lassen und freuen uns auf fangfrisch gegrillte Sardinen. Also reihen wir uns in die endlos scheinende Warteschlange ein und unterhalten uns blendend mit all den Einheimischen die ebenfalls in der Schlange stehen oder rechts neben uns auf einem der Bankerl sitzen und Sardinen essen. Die sehen echt köstlich aus. Uns hungert schon… Am Ziel angekommen stehen wir vor einem Schuppen vor dem ein großer Grill mit vielen Sardinen drauf und eine Art Theke aus 2 Holztischen aufgebaut ist. Hier lädt man uns auf einen Pappteller 2 große Sardinen, oder besser 3 für Jim? Der kann das bestimmt vertragen, meint der Portugiese hinter der Theke und Jim sagt nicht nein. Dazu gebackene Kartoffeln, frisches Brot, Tomaten – und eine Suppe sollten wir auch noch nehmen. Alles riecht so verführerisch dass wir zu nichts nein sagen können. Ein Bier für den Herrn? Einen Sangria für die Dame? Nein, danke, keinen Alkohol, gut dann eben Saft, Tee Wasser? Schwer beladen machen wir Platz für die hinter uns wartenden. Und schon bald sitzen wir auf einem der Bankerl vor den Häusern, plaudern mit unseren portugiesischen Banknachbarn und genießen das herrliche Essen.

Bezahlen durften wir nichts, aber wenn wir Nachschub brauchen, sollten wir einfach noch mal kommen. Heute ist die Festa do Sao Jao. Da feiert der ganze Ort, und alle sind eingeladen! Einheimische wie Fremde. Es begründet auf einer Tradition bei der die Bedürftigen gespeist wurden. Diese Tradition lebt nun hier weiter, ganz unabhängig davon ob jemand bedürftig ist oder nicht. Und ganz unabhängig davon ob es nun etwas kostet oder nicht, für uns war es das schönste Fest das wir auf den Azoren miterleben durften. Wir waren einfach integriert in die nette Ortsgemeinde, lauschen der Musik, schmausen, trinken, plaudern schauen den durch die Strassen flanierenden und tanzenden fröhlichen Menschen zu und sind uns sicher, Velas wäre ein Ort in dem wir uns vorstellen könnten zu leben, wenn wir irgendwann mal nicht mehr segeln könnten.

Semana Cultural - Tourado en Cordo – Stierkampf am Strick

Es ist Semana Cultural, 5 Tage lang jeden Abend Spanferkel grillen, Paraden, Konzerte, Musik bis spät in die frühen Morgenstunden und Stierkämpfe.
Die ganze Insel scheint auf den Beinen und Boote und Fähren bringen Gäste von den Nachbarinseln, die alle entweder an einer Parade teilnehmen oder einfach nur zuschauen. Zwischen den einzelnen Paraden ist immer jede Menge Zeit, damit die Leute sich auch unterhalten können, in Ruhe einen neuen Drink oder einen Imbiss besorgen können und ohne Gedrängel wieder einen guten Platz für die nächste Parade finden. Jeder spricht mit jedem und auch wir „Fremden“ sind gar nicht mehr fremd, landen aus Neugier im Zelt der offiziellen Eröffnung dass nur für die Offiziellen ist und werden eingeladen zu bleiben und am Büffet teilzunehmen.

Das Highlight für uns ist jedoch der am Sonntag im Hafen stattfindende Stierkampf und so sind wir frühzeitig da um uns einen guten Platz zu reservieren. Wir erklimmen einen der zahlreichen Container und haben so den besten Überblick. Schon bald füllt sich der Hafen, weitere Mutige erklimmen die Container, wir bekommen jede Menge Nachbarn, schließen neue Freundschaften und werden auf Drinks und Imbisse von den Einheimischen eingeladen.

Bei diesen Tourado en Cordo, den „Stierkämpfen am Strick“ wird kein Stier verletzt. Er wird von 5 Männern an einem Strick geführt damit er nicht entwischt oder sich auf die Zuschauer stürzt. Jeder der mutig genug ist, darf sich als Torero versuchen. Dabei versuchen die „Amateuer-Toreros“ einzeln oder gemeinsam den Stier auf sich aufmerksam zu machen, durch Stampfen mit den Füssen oder aufgespannten Regenschirmen, oder einfach nur indem Sie vor seiner Nase vorbeilaufen und schnell wegzulaufen. Der große Held ist wer es schafft den Stier mit den Händen an den Hörnern zu packen.

Und manchmal rettet den Torero nur der noch der Sprung ins Hafenbecken. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass der Stier nicht mehr rechtzeitig bramsen konnte und ebenfalls ins Wasser fiel. Und manchmal lassen auch die 5 Männer einfach den Strick los an dem Sie den Stier führen und flüchten hinter einen Container. Es gibt 4 Durchläufe und für jedes Mal einen neuen Stier. Es ist eher lustig als aufregend. Es ist DAS Event in Velas und alle haben Spass, nur der Stier scheint sich teilweise zu langweilen.



Azoren-Insel Graciosa


Nach dem Stierkampf-Sonntag am Ende der Semana Cultural setzen wir im ersten Sonnenlicht die Segel und nehmen Kurs auf die Kleinste der Azoren Inseln, auf Graciosa. Mit achterlichem Wind segeln wir zwischen den Inseln Pico und Sao Jorge entlang mit dem Pico als malerischem Hintergrund.

 An der Westspitze von Sao Jorge frischt der Wind ordentlich auf um nachdem wir das Kap gerundet haben komplett einzuschlafen. Wie ärgerlich, jetzt wo ich Jim fast eingeholt habe gerate ich in diese Flaute, während Jim, 1 Meile vor mir noch genügend Wind hat und mir wieder davonsegelt. Mindestens 2 Stunden hänge ich in der Flaute und komme nicht voran. Dann kommt der Wind zurück und bis ich Graciosa erreiche habe ich wieder mehr als genug davon.

Der Ankerplatz in Vila da Praia ist ungeeignet – Wind und Wellen stehen in den Ankerplatz – der kleine Fischerhafen ist für Jims Schiff zu eng. Für seinen Langkieler, eine Spencer 35 ist da nicht genügend Raum zum manövrieren. Wir segeln weiter bis Santa Cruz das etwas geschützter gegen den Schwell liegt und ankern dort. Das Riff schützen uns etwas, aber die Felsen rund um uns sehen aber auch gleichzeitig gruselig aus.
Nachdem Jim viel schneller war und eher ankam als ich hat er inzwischen Abendessen für uns gekocht und holt mich mit dem Dingi ab sobald die Carina sicher verankert und das Schiff klar gemacht war. Beide sind wir vom langen Segeltag dem Wind und der Sonne so müde dass wir heut kaum ein Wort wechseln
Die Nacht ist sehr rollig. Ich fühle mich als wäre ich auf See unterwegs und da schlafe ich ja bekanntlich sehr gut.
Unsere Schiff ankern so dicht beieinander dass wir uns durch Zurufe verständigen können. Nach einem gemeinsame Frühstück auf der Carina starten wir zur Inselerkundung. Der kleine Ort von Santa Cruz macht einen freundlichen, netten Eindruck. Im winzigen Hafen, der nur aus einem kurzen Wellenbrecher und einem Slip besteht suchen wir nach einem geeigneten Platz um das Beiboot festzumachen ohne im Weg zu sein. Da kommt gerade eine Polizistin des Wegs und Jim fragt sie wo wir das Beiboot lassen können. Hier, wo es gerade ist!. Ob wir von den Schiffen da draußen seien, will sie wissen. Ach , das hätten wir ja bald vergessen dass wir uns hier auch wieder anmelden müssen. Aber sie ist unkompliziert, tippt direkt auf der Mauer nur Schiffsname, Herkunftsland und unsere Namen in ihr Smartphone und die Anmeldung ist bereits erledigt. Falls wir irgendetwas brauchen, erklärt sie uns noch wo das Büro sei in dem wir sie finden könnten.
Heute ist es wieder sonnig und heiß als wir durch das beschauliche Städtchen wandern, unterwegs ein paar Babytintenfische verspeisen, eine Bäckerei ausfindig machen und einfach durch die Gassen streifen. Das Heimatkundemuseum in dem wir 1 Euro Eintritt zahlen ist überraschend gut bestückt, geräumig und sehr schön angeordnet und alles ist in portugiesisch UND englisch beschrieben. Für so einen kleinen Ort auf einer kaum besuchten Insel sehr überraschend.

 Das Wetter will es so dass wir unseren Ankerplatz morgen wieder verlassen müssen. Der Wind wird drehen und zu stark werden. Bereits heute ist der Ankerplatz nur noch von hartgesottenen zu ertragen, so stark schaukeln und tanzen unsere Schiffe in den Wellen. Also werden wir morgen früh bereits um 0600 aufbrechen und die 50 Seemeilen nach Terceira segeln.

 


Azoreninsel Terceira

 

Weltkulturerbe – die Verrücktem vom Ankerplatz - und Stierkampf jeden Tag

Ich starte als erste und habe guten Wind. Jim folgt mit einer Stunde Abstand und überholt mich bald. Das kann ich so nicht auf mir sitzen lassen, werde mutiger beim Segeln und schneller, bin flott unterwegs. Im Nebel vor Terceira muss ich motoren – Jim auch – ich komme kurz nach ihm an.

 

Die nacfolgenden Stichpunkte muss ich erst noch ausformulieren. Dazu bin ich leider noch nicht gekommen:

Terceira Inselrundfahrt – angra Weltkulturerbe – Stierkämpfe jeden Tag – die Verrückten vom Ankerplatz -der schaukelige Ankerplätze – lerne mit dem Spibaum umzugehen – Wanderung auf den Mote Brasil – Das Modem . das Gas auffüllen

Begegnungen in Angra do Heroismo –Vasco da Gama und Jim

 


Azoreninsel Santa Maria – die Sonnige

Überfahrt von Terceira nach Santa Maria – 2 Tage eine NaCHT - TRAUMHAFT –MIT sPIBAUM- bin flott untterwegs
Ich kommer als erste an – habe aber die Nacht durch Motort und dabei Jim unbemerkt überholt

Santa Maria – Wanderung – Spleißen – die Verrückten vom Ankerplatz wurden von den Nachbarn beachtet – so viele nette Nachbarn – Unterwasserschiff reinigen – schwimmen im Hafenbecken
Lerne Spleissen und verlängere meine Genuaschoten

Nächtliche Überfahrt nach Ponta Delgada – Ich bin erste und Jim das faule Ei
Ponta Delgada ist enttäuschend nach all den anderen schönen Inseln– Vorbereitung auf die Überfahrt aufs Festland – kauf eneue Kissen, und viel Bootszubehör. Seekarten ....

 

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