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Reise-Vorträge

Unter Weißen Segeln um die Welt

Reiseberichte in Bildern von Erika Neumann

Hierbei handelt es sich um Vorträge in denen ich von meinen Reisen erzähle und die Geschichten mit Bildern untermale.

Wenn ihr so einen Vortrag besuchen möchtet schaut weiter unten in der Veranstaltungsliste nach.

Gerne nehme ich auch Einladungen an und komme zu Euren Vereinen, Clubs oder gewünschten Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum n Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Aktuell segle ich ich gerade durch den Pazifik.

 

Für 2020 können bereits Vorträge beauftragt werden

 

Unter all den bereits unten aufgelisteten Vorträgen wird dann auch der Bericht über die aktuelle Reise verfügbar sein

 

"Solo ans andere Ende der Welt"

Eine Frau mit kleinem Boot und kleinen Budget auf grosser Fahrt

 

 

Wenn ihr wissen wollt wie es mir aktuell ergeht und was ich so alles erlebe, schaut in

Carinas Logbuch.

Aktuelle Fotos von meinen Reisen findet ihr unter

'Fotos'

 

 


 

Reiseberichte -  Aktuelle Termine

 

Derzeit keine Veranstaltung da ich auf meinem Segelschiff im Pazifik unterwegs bin.

2020 bin ich zurück und dann gibt es weitere interessante Berichte im Programm -unter anderen auch den Bericht

"Solo ans andere Ende der Welt  - eine Frau mit kleinem Boot und kleinem Budget auf grosser Fabrt"

 




Am Ende dieser Seite findet Ihr nochmal eine Tabelle mit allen möglichen Reiseberichten die bei mir gebucht werden können.

Weitere Sondervorträge für spezielle Interessengruppen über spezielle Themen oder spezielle Kombinationen können auf Anfrage erstellt werden.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mobil +49 1577 410 3240


 

Hier könnt ihr lesen worum es in diesen Geschichten geht

Die Geschichte einer Frau,

die als Crew auf Segelyachten die Weltmeere überquert, so den Weg zum eigenen Boot findet und fortan ihr Leben den Schiffen und dem Meer widmet

Als Crew auf Segelyachten und Katamaranen segelte ich "Hand gegen Koje" 15.000 Seemeilen von Indonesien über Afrika nach Panama, von den Azoren nach Portugal, von Madagaskar auf die Komoren.

Ich war eingeladen an der internationalen South-Atlantic-Race von Kapstadt nach Salvador/Bahia (Brasilien) teilzunehmen und durchfahre als Line-Handler mehrmals den Panama-Kanal.

Begleitet von traumhaften Bildern erzähle ich vom Leben an Bord; auf See, an Ankerplätzen einsamer Inseln und in großen Welthäfen, von Landausflügen, Bergtouren, Nationalparks, Kaffeeplantagen und Regenwäldern.

Erleben Sie mit mir wie es ist über den Indischen Ozean und den Süd-Atlantik in die Karibik zu segeln, an Traumstränden zu baden, über Vulkaninseln zu wandern, Afrikas Nationalparks zu besuchen, einen Regatta-Sieg in Brasilien zu feiern, den Panama-Kanal zu durchfahren und als Rucksack-Tourist durch Panama zu reisen. Segeln Sie mit mir hart am Wind von den traumhaften Azoren im Nordatlantik nach Portugal. Erleben Sie die Weite und Wildnis von Kanadas Pazifik-Küste - einsame Strände, endlose Regenwälder voller Bären, Flüsse voller Lachse über denen die Adler kreisen und Vancouver, eine der schönsten Städte der Welt.

Nach all diesen wunderschönen Reisen und Erfahrungen wuchs der Wunsch mein Leben auf See fortzusetzen. Doch dazu braucht man Geld und ein Schiff - beides besaß ich nicht. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so bin ich seit 2009 Besitzerin einer kleinen Segelyacht auf der ich seitdem im Ärmelkanal in Südengland, auf den Kanalinseln und an der nord-west-französischen Küste, der Bretagne unterwegs bin. Auch darüber gibt es viel zu berichten.

Inzwischen habe ich meine Arbeit und meine Wohnung gekündigt und lebe seit Juli 2015 dauerhaft auf auf meinem Schiff auf den Meeren dieser Erde.

Kommen Sie mit mir auf eine etwas „andere“ Reise und erfahren Sie wie die Liebe zu Wind und Meer zu einer Leidenschaft wurde von der ich nie mehr loskommen sollte und die mein Leben total verändert.

Erika Neumann


Über diese Erlebnisse berichte ich in folgenden Vorträgen

 

Die Adria - wo alles begann

Mit bereits 44 Jahren, betrat ich zum ersten Mal ein Segelboot. Bei diesem ersten „Schnupper-Törn“ in der Adria lief so allerhand schief, aber die Leidenschaft hatte mich gepackt. Um nicht wieder hilflos in unglückliche Situationen zu schlittern, beschloss ich segeln zu lernen, machte alle Segelscheine und ließ keine Gelegenheit aus um segeln zu gehen. Von nun an gab es im Urlaub nur noch Segeln. Die Adria hinunter und wieder hinauf - von Istrien über Kroatien, durch die Kornaten bis Montenegro. Dieser Teil erzählt davon, wie ich zum Segelsport kam und wie der Wunsch „Unter Weißen Segeln um die Welt“ zu segeln entstand – mit Bildern und Geschichten von verschiedenen Törns, von Urlaub und Segelkursen und von den ersten Erfahrungen als Skipper. Von Ankerplätzen in einsamen Buchten, alten historischen Hafenstädten und dem ewig blauen Meer.  Von fröhlichen Badetagen, flotten Segeltagen, Landausflügen aber auch von komischen sowie lustigen Situationen und Missgeschicken – eben vom Segeln. Ein Bericht für Liebhaber der Adria vor allem Kroatien’s und alle, die gern einmal wissen wollen wie Urlaub auf einem Segelboot ist.

 

Indischer Ozean, von Indonesien nach Südafrika

Die Reise führt über das Wirtschaftswunder Singapur mit seiner futuristischen Skyline, hinter der sich noch alte liebenswerte Viertel wie  "Little India" und "Chinatown" verstecken, nach Bali.
In Bali beginnt die "See-Reise". An Bord der deutschen 48-fuss Segelyacht "HANNA", segle ich 5150 Seemeilen über den Indischen Ozean nach Südafrika. Die Route führt nach Cocos-Keeling einem Bilderbuch-Atoll, bestehend aus 27 winzigen Koralleninseln, wo sich die Segler abends am Palmenstrand zum Barbeque treffen. Weiter nach Rodrigues, wo die Zeit noch stehen geblieben scheint, das so klein ist, dass es auf den Landkarten gar nicht erscheint und nur alle 3 Wochen von einem Versorgungsschiff angelaufen wird. Mit Traumküsten an denen sich die Wellen am Riff brechen, wo man "creol" spricht und Fremde noch Gäste sind. Weiter geht’s nach La Réunion, einer Vulkaninsel mit dem immer noch aktiven Vulkan "Piton de la Fournaise". Mit traumhafter Berglandschaft bis zu 3000 m Höhe, die natürlich erwandert werden will. Mit Wasserfällen, wilden Küsten und herrlichen Sonnenuntergängen.
Nach 3 Monaten erreiche ich Durban an der Ostküste im Norden Südafrikas.

Südafrika

In Durban an der Ostküste Südafrikas gehe ich von Bord und verbringe einige Wochen auf "HAULBACK" und "DRAGONFLY" den Booten meiner Freunde in Richardsbay, dem "Mekka der Bootsbauer". Dort bin ich Gast auf einer "Segler-Hochzeit" unter Palmen, besuche den Hluhluwe-Umfolozi Nationalpark, fahre 1000 km mit dem Greyhound-Bus südwärts durchs Landesinnere und gehe am East-Cape in Port Elisabeth an Bord der englischen 42-fuss Yacht "ISHTAR".

Entlang der Südküste, begleitet von Walen und Seehunden, segeln wir nach Knysna mit den berühmt-berüchtigten "Heads" an der Einfahrt zur Lagune.
Wir fahren mit dem "Outeniqua Choo Tjoe" der letzten Dampfeisenbahn Südafrikas auf einer der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt und besuchen die Menschen in den Town-Ships.

Weiter geht’s unter Segel zum Kap der Guten Hoffnung, nach Simonstown und zu den Brillenpinguinen am Bolders-Bay. Weihnachten verbringe ich in der Falsebay mit den Einheimischen am Strand.

 

Süd-Atlantik, von Kapstadt bis Panama

Am 2. Weihnachtsfeiertag wechsle ich nach Kapstadt am Fusse des Tafelberges und gehe an Bord des australischen Renn-Katamarans "BLITHE SPIRIT" um an der Internationalen South-Atlantic-Race, "Heineken-Cape-to-Bahia" von Kapstadt nach Salvador/Brasilien teilzunehmen.

Die 10 Tage bis zum Start sind gefüllt mit Vorbereitungen, vielen Partys und als Highlight dem Start der Volvo-Ocean-Race.
Mit erheblichen Schwierigkeiten startet die "Blithe Spirit" am 04. Januar 2006 zur South-Atlantik-Race um nach 3650 sm und 19 Tagen auf See die Finish-Line in Salvador als 2. ihrer Klasse zu überqueren.

Nach 1 ½ turbulenten Wochen in Salvador, wo der Erfolg ausgiebig gefeiert wird, geht es weiter zu den unter Naturschutz stehenden Inseln "Fernado de Noronha", Heimat hunderter Delfine, Schildkröten und Tölpel.

Vor der Küste Venezuelas triffen wir zwischen Trinidad und der Isla dos Margaritas 2 x auf Piraten.
Nach einem 10-tägigen Aufenthalt in der Karibik geht es zur vorerst letzten Station: nach Panama.

 

Panama, vom Atlantik in den Pazifik

In Panama verbringe ich 2 Monate in "Cristobol/Colon", dem Hafen am Eingang des Panama-Kanals am Atlantik. Mehrfach durchfahre ich auf verschiedenen Schiffen als Line-Hand den Panama-Kanal über den es viel zu berichten gibt.
Wir segeln in den Rio Chagres mitten im Regenwald und wachen morgens zwischen Krokodilen, Affen und Papageien auf.

Mit dem Rucksack bereise ich das Hochland Panamas, um zu sehen "wo der Kaffee wächst", lasse mich mit einem Fischerboot nach "Boca Brava" bringen, einsamen unbewohnten Inseln im Pazifik mit traumhafter Unterwasserwelt.

In Panama-City endet meine erste Reise. Nach 9 Monaten an Bord kehre ich im Mai 2006 zurück ins „kalteDeutschland“ und zum inzwischen sehr „ungewohnten Leben an Land“.

 

Endlich Einhandsegeln

Nach insgesamt fast 15.000 sm, all den Ozeanüberquerungen und vielen Törns in der Adria war es endlich an der Zeit einmal ganz allein – also „Einhand“ - zu segeln. Ein Traum den ich mir erfüllen wollte seit ich von meiner Weltumsegelung wieder zurück in Deutschland war. Mit einer kleinen Beneteau „Oceanis 311“ war ich eine Woche in der Adria in der kroatischen Inselwelt unterwegs. Dieser Bericht schildert die Einzigartigkeit und Schönheit, aber auch die Problematik des Einhandsegelns, geprägt von Anspannung, Angst und Verzweiflung, aber genauso von Freude, Stolz, höchsten Glücksgefühlen und totaler Entspannung. Missgeschicke und Erfolge wechseln sich ab. Ein Erlebnis das schwer in Worte zu fassen ist, aber zu den ganz besonderen und schönsten meines Lebens gehört. In all den Bildern und kommt auch die Schönheit der kroatischen Küste nicht zu kurz.

 

Nordatlantik, von den Azoren nach Portugal

Lang halte ich das Landleben nicht aus. Bereits im August ist bin ich wieder unterwegs. Ich fliege auf die Azoren um als Crew auf einer Moody 39 nach Portugal zu segeln.

Bei meiner Ankunft ist das Schiff noch nicht startklar und so vergehen 2 Wochen in denen es erst einmal jede Menge Arbeit an Bord gibt, aber auch viel Zeit bleibt um die herrlichen Krater mit ihren tiefgrünen Seen zu erwandern, die heißen Quellen zu bewundern, eine Teeplantage zu besuchen und an den weitläufigen Sandstränden an denen sich die Atlantikwellen brechen zu baden.

Nach 2 Wochen ist das Schiff klar. Eine abenteuerliche Überfahrt beginnt. Der Atlantik zeigt sich von seiner stürmischen Seite, das Rigg macht uns Sorgen und im Sturm verlieren wir unsere Windsteuerung. Nach 10 entbehrungsreichen Tagen erreichen wir das Festland, allerdings nicht wie geplant das Kap Finistere im Norden Spaniens, sondern die Algarve im Süden Portugals.

Noch ein paar Tage bleiben zum Erholen im schönen Lagos an der Algarve bevor es wieder nach Hause geht zur Vorbereitung der nächsten Reise.

 

Kanada, Westküste von British Columbia

September 2007 - und wieder bin ich unterwegs, diesmal nach Kanada – British Columbia. In Vancouver treffe ich mich mit meinem Freund Jim, den ich im Indischen Ozean kennen gelernt hatte, um mit ihm in den Nord-Pazifik zu segeln.  Doch leider wird Jim krank und aus dem geplanten Segeltrip wird diesmal ein Landurlaub.

Aber das Meer lässt mich nicht los und so führt meine Route immer an der Küste entlang.

Mit der Fähre geht es durch die Golf-Inseln nach Vancouver Island, nach Victoria, einer der schönsten Städte der Welt und Hauptstadt von British Columbia, und an die „Strait of Juan de Fuca“ die Washington von Canada trennt. Entlang dem West-Coast-Trail der seine Existenz einer Telefonleitung verdankt, und der heute einer der beliebtesten Trails Kanadas ist, geht es zum Rim-Pacific-National-Parc. In Tofino, dem Hawaii des Nordens, treffen sich Surfer aus aller Welt. Im Wasser tummeln sich Grauwale und Killerwale, auf den Felsen liegen die Seehunde in der Sonne und die kleinen Inseln im Clayoqout-Sound sind teilweise besiedelt von den "First-Nation-People“ den Ureinwohnern West-Kanadas.

In Port Hardy, wo die Straße endet. beginnt die berühmte Inland-Passage, eine Schiffsverbindung nach Norden durch die herrlichen Fjorde. Hier in den undurchdringlichen Regenwäldern sind Wölfe und Panther zu Hause. Bären suchen am Strand nach Krabben oder angeln nach Lachsen die  flussaufwärts wandern und über allem kreisen die Adler. Durch die Inseln im Desolation-Sound geht es zurück ans Festland an die Sunshine-Coast, durch den Capilano-Canyon und zurück nach Vancouver.

 

Indischer Ozean II - Madagaskar und die Gewürzinseln

„Wir lagen vor Madagaskar .........“ das Lied kennt jeder, aber wer kennt das Land Madagaskar?

Umspült vom türkisblauen Indischen Ozean, vor der Ostküste Afrikas, liegt eine der größten Inseln der Erde, von der Welt vergessen, so anders und einzigartig, dass man es einen eigenen Kontinent nennen möchte. Madagaskar beheimatet eine weltweit einzigartige Flora und Fauna: Orchideen, Baobabs, Lemuren, Chamäleons und Flughunde sind die berühmtesten Vertreter. Eine Reise nach Madagaskar ist eine Reise in die Vergangenheit. Mit dem Buschtaxi geht es quer durchs Land, mit der Segelyacht durch die madagassische Inselwelt und zu den Gewürzinseln, den Komoren, nach Mayotte, der größten Lagune der Welt. In den Korallenwäldern tummeln sich die buntesten Rifffische, schnorchelt man mit den Schildkröten und Wale ziehen gemächlich Ihres Weges. Eine Reise voller Wunder und Abenteuer.

 

Mayotte - größte Lagune der Welt

Eine Überfahrt von Madagaskar nach Mayotte und wieder zurück - auf Ishtar, einer 42' Segelyacht  - mit abenteuerlichen Fahrten durch unzählige Riffe.

Mayotte als einzige nicht unabhängige Insel der Komoren, gehört zu Frankreich und liegt im Indischen Ozean vor der Ostküste von Mozambique.
Wir beobachten Wale die durch die Lagune ziehen und bunte Fische die zwischen den Korallen weiden, wandern über eine Insel voller Blumen, Lemuren und Flughunden. Ein Paradies für Naturfreunde, unter Wasser genauso wie an Land.

 

Der Ärmelkanal - Englands Südküste- "The Ladies Boat"

Wie ich zum eigenen Boot kam und die Geschichte einer unvollendeten Überführung, von Kreidefelsen und der Auseinandersetzung mit Gezeiten und Strömungen .... in einem ganz besonders liebenswerten Land.
Darauf folgt der erste Sommer (2010) als frisch gebackene Bootsbesitzerin:
Hege und Pflege des Bootes und vor allem das unerschütterliche Gemüt der Engländer kosten viel Zeit, Geld und Geduld. Allmählich lerne ich selbst mein Boot zu warten und bin stolz, meine neue elektrische Ankerwinsch ohne fremde Hilfe erfolgreich verkabelt zu haben.

Als meine Freundinnen eintreffen, werden alle noch auf der "endlosen Liste" stehenden Arbeiten unterbrochen und es wird erst mal gesegelt.

Bei herrlichem Sommerwetter gehts mit wechselnder (immer weiblicher Crew) durch den Solent, was mir auch den Beinamen "The Ladies Boat" einbrachte.  Fröhliche, sorglose Segeltage wechseln mit Stürmen die uns tagelang in den Häfen festhalten.
Als zum ersten Mal auch ein männlicher Vertreter als Crew anheuert sorgt eine gebrochene Dieselleitung für einen unerwarteten längeren Aufenthalt in Yarmouth auf der Isle of Wight.

Inzwischen wieder alleine unterwegs genieße ich noch herrliche Tage im Solent, auf der Isle of Wight und im Chichester Harbour. Als ich wieder im Heimathafen in Emsworth ankomme, hatte ich ganz vergessen was ich noch alles am Boot verbessern wollte - wir hatten nichts vermisst. Vielleicht sollte man mehr segeln und genießen als immer alles noch besser und noch schöner machen zu wollen.

Kanal-Inseln

Dieser Bericht beginnt mit einem kleinen Rückblick wie ich zum Segeln und zum eigenen Boot kam und erzählt von der Überquerung des Ärmelkanals, von den wunderschönen Inseln Alderney, Guernsey und Jersey. Die Navigation in dieser Gegend ist sehr anspruchsvoll da Strömungen bis zu 8 kn und Tiden bis zu 11 m vorherrschen, was eine exakte Navigation unabdingbar macht. Über den Ärmelkanal und bis nach Guernsey begleitet mich meine Freundin "Bruni Romero". Von Guernsey nach Jersey und von Jersey nach St. Malo in der Nordbretagne segle ich alleine also "Einhand".

 

Die Bretagne

Auf der SY CARINA rund um die Bretagne von St. Malo bis Quiberon.
St. Malo und der Mont St. Michelle sind für jedermann ein Begriff - und es ist wahr: Es ist wirklich wunderschön dort. Hier beginnt im September 2012 die Umsegelung der Bretagne auf der SY CARINA.

Wieder mit kleiner Crew geht die erste Etappe entlang der Cote Armor, der traumhaften Küste mit den rosa Granitfelsen bis nach Morlaix. Dort wird die CARINA den Winter auf dem Trockendock verbringen bis es im Sommer 2013 weiter geht, rund um das Cap Finisterre, auf die Ile de Ouessant, die westlichste Insel Frankreichs (auch bekannt unter dem Namen Ushant), weiter ins Rade de Brest. An der gesamten Nord- und Westküste sind Häfen rar, und man muss oft lange Strecken segeln bis man einen Hafen oder Ankerplatz antrifft. Auch hier sind wieder starke Ströme und hohe Tiden zu berücksichtigen. Erst wenn man das "Raz de Seine", das sogenannte "Kap Horn des Nordens" hinter sich hat, werden die Stömungen schwächer, die Tiden gehen wieder auf ca 5 m zurück und die Häfen sind dichter beieinander. Auch Ankerplätze sind nun häufiger anzutreffen. Ziel 2013 war Concarneau, der neue Heimathafen der CARINA.

Im Sommer 2014 bin ich wieder alleine unterwegs. In der  Südbretagne wechseln sich schroffe Felsen mit ausgedehnten Sandstränden ab. Die vielen vorgelagerten Inseln bieten ein abwechslungsreiches Revier. Zum Beispiel die Glenan Inseln mit ihren schneeweißen Sandstränden und türkisblauem Wasser, die auch die "Bretonische Karibik" genannt werden, die Ile de Houat (die "Bretonische Südsee") und nicht zuletzt die Belle Ile um nur einige zu nennen. Ja, es ist wiklich wahr - gäbe es hier noch Kokospalmen (die einzige Plamenart die in der Bretagne nicht wächst) würde man sich tatsächlich wie in der Karibik oder der Südsee fühlen - mit 2 kleinen Unterschíeden: In der Bretagne sind das Essen, der Cidre und Wein besser und das Wasser kälter.

 

Von der Bretagne nach Gibraltar

Das ist meine Geschichte vom Leben an Bord einer kleinen Segelyacht, die Geschichte einer Frau die sich so sehr dem Segeln verschrieben hat, dass Sie alles aufgegeben hat (Wohnung, Auto, Arbeit, alles) und nun seit Juli 2015 auf einem kleinen Segelschiff, der Carina, (einer Carter 30 = 8,90 m lang) lebt und damit durch die Welt segelt.
2009 habe ich in England mein Segelschiff gefunden und spontan gekauft. Weitere 6 Jahre, in denen ich noch voll im Berufsleben stand, habe ich es in Etappen entlang der englischen Südküste, über die Kanalinseln in die Bretagne gesegelt und dabei weiter ausgerüstet um im Sommer 2015 startklar zu sein für ein Leben auf dem Schiff. Im Juli 2015 wollte ich lossegeln, aber einige unvorhersehbare Verzögerungen verschieben die Abreise auf Ende August. Begleitet von Wolfgang, einem mir zu diesem Zeitpunkt unbekannten Mitsegler starten wir in Concarneau, verbringen noch ein paar Tage in der Bretagne um dann zur Biskaya-Überquerung aufzubrechen. Wolfgang begleitet mich weiter an der galizischen Küste bis an die portugiesische Grenze nach Povoa de Varzim wo wir einem schweren Sturm abwettern. Hier ist Wolfgangs Zeit an Bord zu Ende und ich setze meine Reise von nun an alleine fort. An der Küste entlang segle ich weiter mit vielen Zwischenstationen über Lissabon ums Cabo Sao Vicente an die Algarve, verbringe die Adventszeit im Rio Guadiana, dem Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Dann geht es weiter an der andalusischen Küste nach Cadiz, Sevilla, ans Cap Trafalgar, durch die Strassse von Gibraltar nach Tarifa wo sich Europa und Afrika am nähesten sind bis nach La Linea vor dem Felsen von Gibraltar wo die Carina während meines Aufenthalts in Deutschland auf mich wartet bis die Reise am 10. März weitergehen kann. Ich habe keine Minute der bisherigen Zeit bereut. Es gab wunderschöne entspannte Zeiten aber auch Missgeschicke und oftmals beängstigende Situationen. Ich werde Euch das alles erzählen. Und natürlich habe ich auch wieder viele viele Fotos mitgebracht. Lasst Euch überraschen.

 

 

Und ab jetzt segle ich SOLO

 

Die kleine Atlantik-Runde

Das ist der Bericht über den Verlauf der weiteren Reise (Fortsetzung des Berichts 'Von der Bretagne bis Gibraltar'). Diesmal segle ich ganz allein von Marokko über Madeira auf die Azoren nach Portugal und durch die Strasse von Gibraltar ins Mitelmeer - zurück in den Atlantik nach Rabat in Marokko und wieder zurück nach Portugal an die Algarve.

 

Die kleine Atlantik-Runde

Inzwischen habe ich mich so an das Leben an Bord gewöhnt, dass ich es mir schon gar nicht mehr anders vorstellen kann. Im März 2016 bin ich nach einem kurzen Besuch in Deutschland wieder zu Hause auf meinem Schiff und starte von Gibraltar aus. Mein Ziel ist Marokko, das seglerisch noch wenig besucht wird. Dementsprechend dünn gesät sind auch die Anlaufhäfen und umständlich die Ein- und Ausklarierungsprozeduren die man in jedem Hafen erneut über sich ergehen lassen muss. Erstes Ziel ist Tanger, nur 8 Seemeilen von Europa entfernt und doch eine komplett andere Welt. Ich liege in einem übefüllten Fischerhafen am Lotsenboot längsseits und habe mit Sahi, den Bewacher der ausrangierten Fähre einen persönlichen Bewacher der Carina und einen guten Freund gewonnen. Tanger erschlägt mich erst mal mit seiner Farbenvielfalt und ich bin überrascht dass man mich hier mit ausgesprochener Freundlichkeit und großem Respekt (als Frau) behandelt. Ich hätte das Gegenteil erwartet. In Tanger heuert Stefan an. Wir haben viel Spass zusamen und natürlich gehen wir den raffinierten Fremdenführern auf den Laim. Gemeinsam segeln wir die marokkanische Küste entlang nach Asilah wo wir als Nummer 9 außen im Päckchen an den Fischerbooten festgemacht haben, bis in den modernen Yachthafen von Rabat. Hier mustert Stefan wieder ab und ich breche auf um das Landesinnere mit den landesüblichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Per Zug geht es erst einmal ins touristische Marrakesch. Von dort per Bus und Sammeltaxi zu den höchsten Wasserfällen Marokkos, nach Ouzuod um weiter in den Hohen Atlas zu fahren. Eine abenteurliche Fahrt im Multitransport bringt mich über die Gebirgspässe ins entlegene Bougameztal zu Füßen der 4000er. Eine Bergtour, die großen Berbermärkte und eine Berberhochzeit sind die Highlights dieser Reise.
Ende April bin ich wieder zurück in Rabat und bereite mich auf meine erste lange Solo-Atlantik-Strecke vor. Ich will Anfang Juni auf den Azoren sein, einmal um dort Crew für ein paar Wochen an Bord zu nehmen, vor allem aber habe ich mich dort mit Jim, meiner großen Liebe aus Kanada verabredet, den ich seit 10 Jahren nicht gesehen hatte. Er wird ebenfalls dort hin segeln, allerdings kommt er aus der anderen Richtung - aus dem Pazifik - durch den Indischen Ozean über Südafrika und die Karibik auf die Azoren.

Gegen Wind bis zu 30 Knoten und 4-5 m hohen Wellen kämpfe ich ich mich nach Madeira durch. Es sind nur 500 Seemeilen, aber da ich ständig den Wind und die Strömung genau aus der Gegenrichtung habe, werden aus 500 Seemeilen, 950 Seemeilen und aus 5 Tagen Überfahrt, 11 Tage. Das Leben an Bord ist sehr beschwerlich. Der Wind heult, das Meer tobt und es klingt als würde die kleine Carina bei jedem Wellenschlag auseinanderbrechen. Eines Nachts wache ich auf und finde Wasser im Schiff. Es war die schwerste und unangenehmste Überfahrt die ich je erlebt hatte und als ich in Madeira ankomme, bin ich erst mal total erledigt. Dort muss ich leider statt der geplanten 3 Tage ganze 2 Wochen warten bis die schlimmsten Stürme durchgezogen sind und ich die restlichen 500 Seemeilen zu den Azoren segeln kann. Auch diesmal geht es wieder gegen den Wind und aus 500 werden 850 Seemeilen und aus 5 Tagen 9. Ganz so schlimm war es aber dann nicht und die wunderschönen Azoren und das Wiedersehen mit Jim, sowie meine nette Crew lassen mich das schnell wieder vergessen.

Auf den Azoren segeln wir dann zu dritt (Crew Florian, Amanda und ich) von Sao Miguel nach Horta/Fajal wo Jim auf mich wartet und dann weiter nach Pico und Sao Jorge. In Sao Jorge mustert die Crew wieder ab und Jim und ich segeln nun gemeinsam, jeder auf seinem Schiff, weiter nach Graciosa, Terceira, Santa Maria und Sao Miguel. Wir wandern über grüne Inseln voller Hortensien und Farne, nehmen an den zahlreichen Inselfesten teil, bei denen es kostenlos gegrillte Sardinen und Getränke für Alle gibt, und itzen bei den Azoreanern auf dem Balkonen und Dachterassen um den Stierlauf zu bobahcten und haben unseren Spaß am Stierkampf am Stick. Alles Events bei denen kein Stier zu Schaden kommt und man nette Kontakte zu den Einheimischen knüpft. Zwischendurch entspannen wir an herrlichen Ankerplätzen.

Ende Juli brechen wir auf zum Festland. 950 Seemeilen bei besten Bedingungen für die ich diesmal nur 10 Tage brauche und die ich richtig geniessen kann. Wir besuchen das Seefahrtsmuseum in Lissabon, halten uns 2 Wochen am Geburtsort Vasco da Gama's, am Ankerplatz in Sines auf und segeln dann in den Rio Guadiana, dem Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Die Tage sind gefüllt mit Bootswartung und Reperaturen, aber auch mit schönen Endteckungstouren und herrlichen Segeltagen. In Rota in der Bucht von Cadiz (Spanien) bekomme ich wieder Besuch, ein deutsches Paar will 10 Tage mit mir ins Mittelmeer segeln. Wir geniessen die Segeltage an der andalusischen Küste, durch die diesmal etwas stürmische Strasse von Gibraltar bis nach Malaga von wo die Beiden wieder nach Hause fliegen.

Jim ist in der Zwischenzeit nach Marokko gesegelt und auch ich bin nun nonstop von Malaga nach Rabat unterwegs.

4 Wochen verbringen wir in Marokko in Rabat und Sale. In dieser Zeit erhalten unsere Schffe viel Pflege und neue Pläne werden gechmiedet. Jim wird für den nächsten Sommer nach Hause nach Vancouver segeln und ich habe beschlossen ein Arbeitsjahr einzulegen um die Bordkasse aufzufüllen. Meine alte Firma nimmt mich wieder auf und ich segle zurück nach Portugal. Unterwegs versetzt mich ein marokkanisches Fischerboot in Angst und Schrecken und ich werde von einem großen Tanker per Funk geweckt, nachdem ich genau in der Zufahrt zur Strasse von Gibraltar vor Erschöpfung eingeschlafen war. In Vila Real de Santo Antonio, am Rio Guadiana, wird die Carina an Land gestellt und in einer Werft auf meine Rückkehr warten.

Im Herbst 2017 geht es dann weiter - auf dem schnellsten Weg in den Pazifik, wo Jim und ich uns 2018 wieder treffen und unsere Reise mit unseren beiden Schiffen fortsetzen werden.

 

Solo ans andere Ende der Welt"

Eine Frau mit kleinem Boot und kleinen Budget auf grosser Fahrt

iesem Bericht arbeite ich gerade, denn aktuell bin ich in Tonga und segle nochl eine weitere Saison auf den pazifischen Inseln rum. Er wird ab dem Frühjahr 2020 verfübgar sein wenn ich wieder 1 Jahr in Deutschland verbringen werde.

Will jemand mit? Dann schaut mal hier rein "Mitsegeln"

 

Aktuelle Reiseberichte findet Ihr in CARINA's Logbuch

 

Folgende Reiseberichte können gebucht werden

 

Thema   aktueller Termin

Die Adria

wo alles begann
   

Indischer Ozean

von Bali bis Südafrika
   

Südafrika
   

Südatlantik

Kapstadt bis Panama
mit Regatta (South Atlantic Race) von Kapstadt nach Salvador / Brasilien
   

Panama

vom Atlantik in den Pazifik
   

Nordatlantik

von den Azoren nach Portugal
   

Kanada

Westküste von British Columbia
   

Indischer Ozean II

Madagaskar und die Gewürzinseln
   

Mayotte

Größte Lagune der Welt
   


   

Unter Weißen Segeln um die Welt

Ein Gesamt-Bericht von den ersten Segelversuchen 2002
bis zur Überquerung des Indischen Ozeans, Süd- und Nordatlantiks,
von der Teilnahme an der South-Atlantik Race von Kapstadt nach Salvador
und wie ich 2009 endlich mein eigenes Schiff fand.
   

 

Ärmelkanal
Englands Südküste-  ab jetzt mit eigenem Boot

   
 Die Kanal-Inseln
auf der SY CARINA über den Ärmelkanal nach Alderney, Guernsey, 
Jersey bis St.Malo
  Wien .11.2015

Vereinsheim des YCA
     
 Die Bretagne
auf der SY CARINA rund um die Bretagne - von St. Malo bis Quiberon
   
     
 Von der Bretagne nach Gibraltar

Die Geschichte einer Frau die an Bord einer kleinen Segelyacht lebt und
damit duch die Welt zieht.
   
     

 Die kleine Atlantikrunde

Erste Versuche im Einhandsegeln von der Bretagne nach Portugal, Marokko, Madeira, zu den Azorenund zurück über Portugal, Andalusien nach Marokko

   

 

 

 

Solo ans andere Ende der Welt"

Eine Frau mit kleinem Boot und kleinen Budget auf grosser Fahrt

   
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